Die Corona-Pandemie hat nicht nur Europa und Deutschland fest im Griff und unser Leben extrem verändert und eingeschränkt. Mittlerweile ist das Corona-Virus auch in Entwicklungsländern wie Uganda, Indien oder Indonesien angekommen und uns haben mehrere Hilferufe unserer dort aktiven und seit langen Jahren bekannten Projektpartner erreicht. Schon bevor die Welle massenhafter, kaum aufzuhaltender Erkrankungen durch das Virus dort angekommen ist, stehen die Menschen und unsere Hilfsorganisationen vor einer humanitären Katastrophe: durch die mittlerweile in allen Ländern verhängte Ausgangssperreund den Wegfall des Tourismus als oft wichtigste Einnahmequelle gibt es kaum noch Möglichkeiten, Geld für den täglichen Lebensunterhalt zu verdienen. So berichtet Inge Hecht, Leiterin der Kinderoase Lombok in Indonesien: „Unser größtes Problem in ganz Indonesien ist es, wie werden die Menschen ohne Einkommen und ohne Ersparnisse ernährt? Ich habe jetzt schon mal den einen und anderen Sack Reis rausgegeben, weil die Familien jetzt schon hungern. Es ist furchtbar, die Menschen fangen an zu weinen und fallen auf die Knie.“ Hinzu kommt, dass die Preise für Lebensmittel, aber auch medizinische Hilfsmittel oder Medikamente in unfassbare Höhen schnellen und in unseren Hilfsprojekten die Arbeitskräfte aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus nicht mehr erscheinen oder kaum noch weiter bezahlt werden können, was für deren Familien wiederum auch katastrophal ist. Entsprechend sagt Inge Hecht weiter: „Es sieht so aus, als rutschen wir da in eine Katastrophe. Nicht nur wegen dem Virus, auch wegen allem drum und dran.“ Oder von unserem Projektpartner in Indien wird berichtet: „Die finanzielle und gesundheitliche Notlage der Menschen von Loubra ist nicht vorstellbar!“

Das Beeindruckende ist aber, dass sich unsere Projektpartner dadurch nicht entmutigen lassen. Sie kämpfen mit allen Mitteln darum, sich auch gegen diese Katastrophe zu stellen: mit Lebensmittel- und Hygieneartikelspenden, mit Präventions- und Hygienemaßnahmen oder mit kreativen Ideen, wie dem Umfunktionieren des Schulhofes zu einem Gemüsegarten, um eine bessere Lebensmittel-Versorgung zu ermöglichen.

Trotzdem: Die Corona-Pandemie und die damit verbundenen Aktivitäten haben unsere Projektpartner in eine dramatische finanzielle Schieflage gebracht und sie benötigen unsere Hilfe, wenn sie die durch die Corona-Krise schon entstandenen Nöte der Menschen lindern und präventive Schutzmaßnahmen ergreifen wollen. Sollte das Virus erst einmal die Projekte erreicht haben, ist es zu spät! Der Step by Step hat in den Monaten März und April 2020 insgesamt 16625 € Corona-Soforthilfe an 8 Projekte in Indien, Uganda, Indonesien, Ruanda, Nepal, Kenia, auf Haiti und auf den Philippinen vergeben:

>  2400 €: Kinderoase Lombok, Indonesien: http://www.kinderoase-lombok.de

> 1400 €: Lichtstrahl Uganda: https://www.lichtstrahl-uganda.de

> 1900 €: Loubra Blind Welfare Centre des Conact e.V., Indien: http://www.conact-ev.de

> 2400 €: Kinder- und Jugendhlfe Lotus-Stiftung, Philippinen: https://lotus-stiftung.com

> 2400 €: 1000 Hügel e.V., Verein für Bildung und Gesundheit in Ruanda: https://1000huegel.de

> 1000 €: Lischa Himalaya, Nepal: https://www.lischa-himalaya.org

> 2500 €: Waisenhaus- und Schulprojekt, Haiti

2625 €: Hupendo-School, Kenia: http://www.hupendo.de

Alle Spenden erreichen mit 100%iger Sicherheit ihr Ziel und leisten effektive, schnelle Hilfe in kleinen, überschaubaren, uns seit vielen Jahren bekannten Projekten!